Vera Kopetz - eine Künstlerin für Mecklenburg![]()
Das Wandgemälde: Früchte Mecklenburgs
1958 wurde das Wandgemälde "Früchte Mecklenburgs" im Mestliner
Kulturhaus enthüllt. Es schmückte eine Wand im Foyer.
Vera Kopetz
1945/46 ist der Beginn der künstlerischen Arbeit in Schwerin. Vera Kopetz erhält eine erste Anstellung in Ludwigslust. 1948 beteiligt sie sich an Ausstellungen in Güstrow und Rostock. Im gleichen Jahr wird sie in den Verband Bildender Künstler Deutschlands aufgenommen. Sie schließt Bekanntschaft mit Usedomer Malern. Von 1950 - 1955 ist Vera jedes Jahr auf der Bezirksausstellung in Schwerin vertreten. 1956 fertigt sie erste Arbeiten mit Siebdrucken. Während eines Sommeraufenthaltes auf Usedom erweitert sie ihre Kontakte zu dem dort ansässigen Küstlerkreis. Im gleichen Jahr erhält sie den Fritz - Reuter - Kunstpreis. 1968 nimmt Vera in Ückeritz auf Usedom ihren Zweitwohnsitz, zehn Jahre später gibt sie die Schweriner Wohnung auf und zieht endgültig nach Ückeritz. Sie erhält 1986 die Hans - Grundig - Medaille des VBK. Anläßlich ihres 80. Geburtstages fand eine große Ausstellung im Staatlichen Museum in Schwerin statt. 1998 stirbt Vera Kopetz kurz vor Vollendung ihres 88. Lebensjahres in Ückeritz. Vera Kopetz hatte zahlreiche Einzelausstelungen in Norddeutschland. Sie beteiligte sich an Ausstellungen in ganz Deutschland, aber auch in London, Helsinki und Stockholm. In zahlreichen Museen und öffentlichen Einrichtungen sind ihre Werke zu sehen: Staatliches Museum Schwerin; Museum Wolgast; Nationalgalerie Berlin; ein Mosaik in der Gehörlosenschule in Güstrow; Mosaiken im Treppenhaus der Schule in Bernitt; die farbige Ausgestaltung des Güstrower Theaters; Fresken, Gipsschnitte, Restaurierungsarbeiten in Kirchen; Drahtplastiken in Schulen, Gaststätten, Filmtheatern und Kulturhäusern. Nur nicht mehr im Mestliner Kulturhaus. Weitere Informationen zu Vera Kopetz auf der Website www.Vera-Kopetz.de |